5 Songs für die Wut auf die Welt

„A lot of the world really sucks.“

Tina Belcher bleibt realistisch

An Tagen wie heute ist der Himmel besonders grau, die Zukunft hoffnungslos, der Geschmack des Essens fad, und Menschen im Großen und Ganzen einfach nur ekelhaft.

Die Welt scheint von allen guten Geistern verlassen zu sein, und das Gefühl lässt mich nicht los, dass die Menschenheit sich alle 24 Stunden wieder ein gutes Stück einer High Five mit Hades nähert. Wie sagte meine Kollegin aus London vorhin so schön? „People are so fucking disgusting.“

Wisst ihr was? Das macht mich richtig sauer. Wenn einige Vollidioten meinen, dass Mord und Totschlag der geilste Plan aller Zeiten ist, damit sich der Rest der Welt kuscht, dann macht mich das wütend. Wir könnten echt anders, und es gibt so viel schönes, das alles keinen Platz in unserem Leben findet.

Und jetzt brauche ich laute Gitarren.

Babyshambles – Fuck Forever

Fangen wir direkt mal direkt an. Fuck forever. An alle Idioten, die sich in Dresden euphemistisch Patrioten schimpfen. An alle Mörder, die freiwillige Helfer und Journalisten in Kriegsgebieten zum Instrument ihrer Weltansichten machen. An alle Extremisten, jeglicher Ausrichtung. Ich hab die Schnauze voll von euch.

My Chemical Romance – DESTROYA

„But I believe in the enemy“, und das muss reichen. Wer die bösen sind, ist mehr als deutlich in diesem Szenario, und dass muss es uns leichter machen. Wir haben eindeutig die besseren Argumente. (Außerdem rummst der Song gut.)

Die Ärzte – Schrei nach Liebe

Genauso aktuell wie vor 20 Jahren. Die unangenehme Wahrheit mag sein, dass manche Menschen nicht die geistigen Fähigkeiten besitzen, einige Sachverhalte zu verstehen, und wir deswegen in unser Gesellschaft niemals frei sein werden von rechtem Gedankengut. Allerdings darf Dummheit keine Ausrede sein. Solange genügend Leute „ARSCHLOCH“ schreien, bin ich aber zuverlässig, dass die Dresdner Hohlbratzen keine Chance haben.

Green Day – American Idiot

Weil man ganz selbstverständlich in all dem Durcheinander ganz legitim auch immer wieder auf die USA sauer sein darf. Einen Anlass gibt es immer. Außerdem kann man so wunderschön mitgrölen und alles raus lassen.

Rage Against The Machine – Killing In The Name

Und zu guter Letzt, zugegebenermaßen, der Klassiker. Ansonsten ist nicht mehr viel hinzuzufügen, außer: fuck you, I won’t do what you tell me.

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