5 Songs für Januar

„Wehe, wenn noch EINER Death Cab For Cutie postet.“

Brace yourselves, 2015 is coming.

Wir wissen inzwischen, dass es das neue Jahr ist und ihr euch so gar nicht anders fühlt. Januar hat mich ebenfalls mal wieder mit voller Breitseite erwischt. Die Farbe des Himmels changiert tagsüber zwischen Raufasertapeteweiß und Nilpferdgrau, der Regen zwingt mich unablässig in meine Gummistiefel, und meine Motivation döst zusammen mit meinen Katzen auf dem Sofa. So viel Schokolade kann ich gar nicht essen, wie es bräuchte, um da gegen zu halten. Also kommt nun das Allheilmittel Musik an den Start. Anstatt trübseliger Pop-Balladen wird jetzt laut gemacht. Es wäre doch gelacht, wenn wir mit einem anständigen Bass und einem feinen Gitarrenriff nicht die Farbe aus dem Januar herauskitzeln könnten.

The Wave Pictures – Pea Green Coat

„Everybody in the station wore black/ And then there’s you in your pea green coat“ – genau das, was ich brauche, um dem Januar seine Tristesse zu rauben. Ich tendiere stark dazu, bei Neuanschaffungen für meinen Kleiderschrank schwarze oder auf andere Art und Weise farblose Klamotten einzukaufen. So richtig buntes ist daher im meinem Schrank nicht schrecklich häufig. Aber warum nicht tatsächlich jetzt erst recht die bunten Pullover aus den Ecken kramen, für ein erfrischendes „In your face, January!“-Fashionstatement. Außerdem gibt es nichts besseres als verzerrte E-Gitarrenriffs und Mundharmonikamelodien, um richtig aufzuwachen.


alt-J – Left Hand Free

Bleiben wir noch einen Moment bei einem ähnlichen Sound, mit „Left Hand Free“. Mein Lieblingssong auf dem neuen Album von alt-J, und wohl der, der am meisten raussticht, klingt er doch so anders als der Rest. Und anders klingen als der Rest soll auch mein Jahresanfang.


Oddfellow’s Casino – Stone Riders

Auch für die stillen Töne muss Zeit bleiben im Januar, denn der Beginn eines neuen Jahres kann ziemlich nervenzehrend werden. Manchmal muss ich mich der Erschöpfung hingeben, und dann gibt es nichts schöneres, als das Album „The War Between Us“ von Oddfellow’s Casino. Wunderschöne Texte, hinreißende Melodien, atemraubender Gesang, Musik in der man sich gehen lassen kann. Musik mit Worten beschreiben zu können, ist die höchste Kunst, und ich übe mich noch, deswegen würde ich sagen, probieren geht über studieren:


Kraftklub – Schüsse in die Luft

„Die Revolution oder Berlin Tag und Nacht?“, eine Frage, die man sich durchaus stellen sollte, wenn der Januar mit all seinen schlimmen Schlagzeilen einen wieder verführt sich aufs Sofa zu verziehen und mit blödem Privatfernsehen alles zu verdrängen. Also, wie es ganz zurecht angemerkt wird, halte ich es lieber mit Farin Urlaub, und schaue raus, in die fiese Fratze des neuen Jahres.


Ellie Goulding – Burn

(Ja, Ellie Goulding ist mein guilty pleasure. Sie singt so schön. [Wobei sicherlich schon einige Kraftklub als guilty pleasure gesehen hätten, aber naja, was soll’s, ich kann mir nicht helfen.]) Es sind so viele Faktoren, die diesen Song perfekt machen, um Januar aufzutauen. Zunächst natürlich der Titel, ha. Dazu kommt dann gleich die erste Zeile, „We/ We don’t have to worry ‚bout nothing“ – eine wichtige Erinnerung, besonders wenn einem das ganze Jahr noch bevorsteht. Dazu kommt der Drive, den das Lied hat, es bringt einen mit der Kraft von tausend explodierenden Vulkanen nach oben und lässt einen dort, denn es entzündet das eigene Feuer. Zu guter Letzt ist es dieses Video, das dem Song das i-Tüpfelchen aufsetzt. Es ist nicht einmal das offizielle Video, das habe ich bis heute nicht gesehen. Es sind Aufnahmen vom Burning Man Festival, eine der inspirierendsten Veranstaltungen weltweit.

Schlusswort.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. liebe Fiona,

    ich finde deinen Blog außergewöhlich und schön. Deshalb habe ich dich unter meinen Nominierten für den Liebster Blog Award aufgelistet. Vielleicht hast du ja auch Lust, mitzumachen. Hier geht’s zu meinem Beitrag https://asheepishwonderland.wordpress.com/2015/01/18/liebster-blog-award/
    Viele liebe Grüße
    Anna

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