Weißwein und Kopfsteinpflaster

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Gisbert zu Knyphausen würde das eine nervenaufreibende Kombination nennen, ich nenne es den Heimweg vom Sommerfest auf einer 40 Jahre alten Vespa. Es ruckelt und rödelt und im Bauch schäumt sich der Weißwein auf, den man gerade mit den Kollegen genossen hat.

Als ich länger darüber nachdachte fiel mir auf, dass ich weder Weißwein noch Kopfsteinpflaster derzeit gut vertrage. Alkohol kann ich ohnehin im Moment nicht gut ab. Ich trinke ihn vor allem zu besonderen Gelegenheiten einfach weil’s schmeckt. Aber mein Kopf, mein Magen und mein Gleichgewichtssinn sagen eindeutig nein. Nun ist also nicht mehr jeder Freitagabend ein besonderer Anlass, sondern nur Feste, Feiern und Umzüge. Reicht ja auch.

Und Kopfsteinpflaster, nun ja… Vor vier Wochen bin ich eventuell ein bisschen doof umgeknickt, und eventuell hat es ein Geräusch gemacht und ist echt dick geworden. Eventuell bin ich dann trotzdem normal rumgelaufen und eventuell war ich nicht beim Arzt und habe mir deswegen eventuell einige Rüffel von Freunden, Kollegen und Bekannten eingeholt. Eventuell ist es deswegen im Moment total anstrengend über Kopfsteinpflaster zu gehen, weil’s total wabbelt im Knöchel.

Wegen Weißwein und Kopfsteinpflaster habe ich auch gestern den Blog vergessen. Es war ein Chaostag, alles hat mir viel zu viel Zeit und Nerven geraubt, und dann hatte ich auch noch die Party abends vergessen. Und zu IKEA mussten wir auch.

Aber dann gab’s Essen und Weißwein und Eis und am Ende eine Rollerfahrt über Kopfsteinpflaster, und dann war’s wieder gut.

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