Über Süßes

Auf meiner To-Do-Liste für heute steht: Blog schreiben.

Auf meiner Liste mit Entwürfen stehen aber nur Themen, die mich heute irgendwie nicht so richtig anturnen. Ich bin mal wieder ausgesprochen lahmarschig unterwegs und meine Antwort zu allem ist „och nööö“.

Also muss Inspiration her. Das ist aber an einem Och-nö-Tag ehrlich nicht so simpel. Da ich gerade eh mit meinem kleinen Bruder schrieb, in dessen Kopf bekanntlich 24/7 ein Feuerwerk passiert, habe ich ihn gefragt, worüber ich schreiben soll.

„ApoRed“

Nein. Da musste ich mich weigern. Erstens darf man dieser Person nicht noch mehr Plattform bieten als eh schon, zweitens weiß ich zu wenig über ihn und der Text würde denkbar kurz ausfallen: „ApoRed ist dumm und scheiße und wenn YouTube etwas sperrt, dann bitte diesen Kanal.“
Fertig. Nächstes Thema bitte!

„Süßigkeiten“

Wahrscheinlich liegt bei meinem Bruder gerade eine Packung Weingummi auf dem Schreibtisch oder so. Jedenfalls fand ich das gar nicht blöd. Ich liebe Süßes. Schokolade, klar, aber noch mehr alles aus Weingummi. Kekse sind auch toll. Und Kuchen. UND EIS!! Aaaaaah!

food tumblr hungry cookies sweets

Das Ding ist das: Wenn ich einmal anfange, Süßigkeiten zu essen, höre ich nicht mehr auf bis mein Verlangen nach etwas Salzigem so groß ist, dass ich im Anschluss eine Packung Salzstangen aufesse. Nicht gelogen. Das andere Ding ist: Zucker ist nicht gut für dich.

Ich versuche daher seit einigen Wochen meinen Zucker-Intake möglichst gering zu halten. Soll heißen, ich kaufe mir selbst keine Süßigkeiten mehr, sondern esse sie nur, wenn sie mir woanders angeboten werden, oder zu besonderen Anlässen. Wenn ich das mal eine Weile durchgezogen habe, dann geht das sogar ganz gut und es reicht dann, wenn ich einen Apfel esse sobald ich Bock auf Zucker habe. Weihnachten war jetzt halt nicht so hilfreich. Genauso wenig wie mein Stimmungstief Anfang des Jahres.

Ich habe neulich gelesen, dass die Welt einer Ernäherungslüge aufgesessen ist, als es irgendwann hieß, zum Abnehmen muss man beim Essen hauptsächlich Fett reduzieren. Seitdem gibt es ja alle Produkte, die irgendwie Fett enthalten, in einer Version mit weniger Fett. Tatsächlich mache uns aber der ganze Scheiß Zucker dick und das sagt uns nur keiner weil die Zuckerindustrie so viel Kohle hat. Das klang alles sehr sinnvoll in dem Artikel. Ich beschloss, dem zu glauben, und habe seitdem doch relativ signifikant meinen Süßigkeitenkonsum eingeschränkt.

Gerade heute, wo ich zu allem „och nö“ sage, wäre das erste, das ich mit einem lauten YES PLEASE anschreien würde, ein Eimer Schokoladeneis.

Wirklich, es ist schwierig. Im Supermarkt das lange Regal mit Weingummi entlang zu sehen und zu wissen, man muss da jetzt dran vorbeigehen, ist so hart. Am Tiefkühlregal das Langnese Tiramisu Eis anschmachten und dann sabbernd zur Kasse schlurfen… Man, es ist Quälerei. Aber bevor ich wieder hemmungslos den ganzen geilen synthetischen Süßkram kaufen darf, muss ich mich erstmal fit kriegen. Mal meine verkümmerten Muskeln reaktivieren und regelmäßig Sport machen und so’n Scheiß.

Ich habe neulich in einem Entweder-Oder-YouTubevideo die Frage gehört, ob man lieber ein Leben lang shoppen würde, ohne Geld zu bezahlen, oder essen würde, ohne dick zu werden. Ich habe lange überlegt. Ich nehme Option 2 bitte, danke.

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