Was mich glücklich macht

Als ich neulich meinen Post über das Glück schrieb, da wusste ich für einen Moment ganz genau, was mich glücklich macht. Vor einiger Zeit habe ich von meiner Ärztin die Hausaufgabe bekommen, in der folgenden Woche mal ganz genau in mich hinein zu hören, was mir gut tut und was mich glücklich macht, weil ich mich in letzter Zeit zu sehr darauf konzentrierte, was mich unglücklich macht.

Seitdem habe ich ein paar Sachen ausprobiert und einiges wieder angefangen, was ich aufgehört hatte. Und langsam aber sicher ist eine lange Liste zusammen gekommen, die mir zeigt, was mich glücklich macht. To be continued, und einmal verschriftlicht, damit ich weiß, was ich tun muss, wenn es mir mal schlecht geht. 🙂

Wellenrauschen. Am Strand stehen, liegen, spazieren und einfach dem Rauschen lauschen, wie die Wellen brechen und es am Strand und in den Steinen plätschert. White noise, beruhigend aber lebendig.

Lange Nachrichten an Freunde und Familie schreiben. Ob per Mail oder per Whatsapp oder per Brief, die Kontakte halten und pflegen und Gedanken und Ereignisse teilen mit denen, die einem wichtig sind, kann mit nichts verglichen werden.

Mit jemandem telefonieren und mal seine Gefühle teilen, denn ich neige dazu, zu Hause zu sitzen und all den Mist mit mir alleine in meinem Kopf zu diskutieren – dabei geht es mir immer so viel besser, wenn ich ein bisschen mit jemandem quatschen konnte.

Mit meinem Freund einen langen Spaziergang machen, durch die Gegend schlendern und gucken was uns begegnet. Gehen, auch wenn ich allein bin, hat eine irre therapeuthische Wirkung auf mich. Und wenn ich mit meinem Freund unterwegs bin, habe ich auch noch jemanden zum plaudern und festhalten dabei.

Mein Freund an sich, so wie er ist. Der Mann macht mich irre glücklich und ich empfinde tiefste Dankbarkeit dafür, dass er Teil meines Lebens ist und wir nun viele unserer Abenteuer gemeinsam bestreiten können.

Malen und zeichnen – habe ich durch die Schule und den Einfluss meiner Mutter ja ständig gemacht und in den letzten Jahren nach und nach quasi eingestellt. Bis auf kleine Kritzeleien hier und da habe ich nicht einmal mehr gezeichnet, und dafür braucht man nun wirklich nur einen Kugelschreiber und ein Stück Papier eigentlich.

Schreiben, obviously, sonst hätte ich nicht diesen Blog, den ich bevorzugt während meiner Stimmungstiefs mit Inhalten fülle. 🙂

Fotografieren, und zwar nicht mit dem Telefon sondern mit meiner Kamera. Ich habe zum Geburtstag von meinem Papa ein neues Objektiv bekommen (mein altes war seit Ewigkeiten kaputt) und nun habe ich die ersten „richtigen“ Fotos machen können und es ist gleich einfach so viel geiler.

Ukulele lernen, das habe ich mir für 2018 vorgenommen. Hauptsächlich, weil ich für die große Gitarre doch zu faul bin aber mir das musizieren Spaß macht und ich die Songs von Dodie lernen möchte.

Produktive Tage haben: Ich bin so glücklich, wenn ich abends ins Bett gehen kann und weiß, dass ich an diesem Tag alles gegeben und viel geschafft habe.

Eine stabile finanzielle Lage, weil es mir schlimme Bauchschmerzen bereitet wenn am Ende des Geldes noch Monat übrig ist. Langsam sieht es besser aus, vor allem dank tollem Support durch Geldgeschenke über Weihnachten und Geburtstag.

Lange arbeiten, wenn es etwas ist, an dem ich leidenschaftlich gerne sitze. Fällt unter die produktiven Tage. Dann merke ich, dass ich im Flow bin, es läuft, und ich an meiner Arbeit Spaß habe – und das macht mich glücklich.

Romane lesen. Ich bin doch eigentlich ein Mädchen der Erzählungen, mit Literatur- und Kunstgeschichtsstudium und einer generellen Schwäche für junge Geschichte. Deswegen gucke ich ja auch so gerne Serien und Filme. Aber die Romane, die sind in den letzten Jahren liegen geblieben, obwohl es so schön ist, Geschichten in Schriftform erzählt zu bekommen.

Kunstausstellungen besuchen, denn wie gesagt ich bin der Spross von kreativen Menschen und ich begeistere mich für Werke, die von dem Talent oder dem Ideenreichtum ihrer Schöpfer nur so strotzen. Ich liebe Bilder.

Podcasts hören. In London habe ich viel die Podcasts von Grace Helbig und Rhett and Link gehört, in denen sie mit tollen kreativen Köpfen gesprochen haben. Ob lustig oder ernst, so sind solche Podcasts immer super inspirierend.

Auf dem Boden liegen und Musik hören, und nichts anderes dabei machen außer vielleicht Liedtexte nachzusehen.

Mir leckeren Tee kochen, mit Milch und Honig. Jetzt haue ich mal die Werbetextwarnung raus, denn das ist mein kleiner Verwöhnmoment.

Öfter frisches Obst essen. Neulich haben wir seit tausen Jahren mal wieder eine Ananas gekauft und verputzt. So lecker. So gut.

Öfter ja sagen. Ich finde nämlich öfter mal Ausreden, um etwas nicht machen zu müssen. Wenn ich mich mal zwinge ja zu sagen, bin ich dann aber doch meist glücklich, ja gesagt zu haben.

Verabredungen treffen und wahrnehmen, denn wie oben bereits gesagt bin ich manchmal ein kleiner Einsiedler. Wenn mich keiner fragt, frage ich oft auch keinen, und dann sitze ich etwas zu viel alleine zuhause herum.

Ziele erreichen. Konkrete Ziele zu setzen und zu schaffen ist immer schon schwierig gewesen für mich. Immer wenn es gelang, habe ich mich jedoch so glücklich gefühlt. Ich werde anfangen, mir kleine erreichbare Ziele zu setzen, um mein Glücklevel langsam aber stetig zu erhöhen. 🙂

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