Über das Fan-Sein im 21. Jahrhundert

Wenn ich an mein Kinder- und Jugendzimmer denke, erinnere ich mich neben vielen Klamotten auf dem Boden vor allem an Poster. Jeder Schrank und jede Wand, voll mit ihnen. In jeder Ecke. Die Dachschräge in meinem Zimmer war zugepflastert mit Postern. Ich glaube man kann auf einigen meiner Selfies, die damals noch nicht so hießen…

5 junge Frauen

1 schwarze Biker-Lederjacke. 3 „oversized“ Jeansjacken, einmal in hellblau, einmal in dunkelblau, und einmal in ausgewaschenem grau. Vintage. 1 rosa Kunstfelljacke, mindestens 20 Jahre alt. 3 Paar Doc Martens, einmal knöchelhoch, zweimal Halbschuhe. 1 Paar weiße Sneaker, nicht mehr ganz so sauber, mit Klettverschluss. 1 Paar Chucks, dunkelblau. 1 ausrasierter unterer Hinterkopf, schon etwas wieder…

McFlurry schmeckt nach Schulferien

Neulich gab es zwei Momente, in denen mir schlagartig und drastisch bewusst wurde, wie merkwürdig unsere Erinnerungen funktionieren, und dass ich dringend beginnen muss, mir Geschichten aus meinem Leben aufzuschreiben. Und ja, ich bin erst 25, und nein, so krass war mein Leben noch nicht, aber ja, mein Gedächtnis ist nur so ok. So lag…

SO PUR: fionas fickle fictions

Throwback Thursday! Ich habe diesen Text gestern wiedergefunden, war irgendwo in der Cloud versteckt. Es ist ewig her, dass ich ihn geschrieben habe, viel wahres drin, nur mit ein bisschen fiktionaler Politur. Aber ich mag ihn, also möchte ich ihn nicht dem Internet vorenthalten. Ich habe heute eines der allerschönsten Komplimente bekommen. Mindestens in der…

Wie wir zu leben haben

Gerade eben klickte ein entfernter Facebookbekannter auf „Gefällt mir“ bei einem Text, den ich 2012 ganz oldschool als Notiz in eben jedem Netzwerk hochgeladen habe. Ich bin den Text gerade nochmal durchgegangen, und fand ihn irgendwie immer noch ganz gut. Vor allem aber, immer noch irgendwie wahr. Hier also roh und uneditiert meine 2012er Gedanken…

Auf Tumblr nichts Neues

„Ich kann nicht schlafen… Was gibt’s denn so bei Tumblr… ?“ Wenn ich versuche, soziale Medien schlicht und einfach für Außenstehende zu erklären, dann sind Facebook, Instagram, und Twitter meist recht simpel und nachvollziehbar. Meistens klingt das so: Facebook: Du vernetzt dich mit Freunden und Bekannten und entfernten Bekannten, um mit ihnen Inhalte zu teilen…